Über  mich

Ich wurde am 1.Mai 1989 in Lörrach, im wunderschönen Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz geboren. Im Schoße einer liebevollen Familie. Meine Kindheit war wundervoll, bis zu dem Tag, an dem eine tiefe Angst in mein Bewusstsein sickerte. Als ich 12 Jahre jung war, kam noch eine Hautkrankheit dazu, Schuppenflechte. Für einen Teenager eine sehr mühselige Angelegenheit.

Depressionen, Schwermut und Antriebslosigkeit haben meinen Alltag lange gezeichnet. Ich wollte mich nur noch in meinem Zimmer verstecken, dem einzig sicheren Ort, zu dieser Zeit.

Später in meiner Jugend habe ich Dank meines liebevollen Großvaters Erich, eine Videoaufzeichnung meiner unbeschwerten Kindheit gesehen

In diesem Video tanze ich als kleiner Bub vor meiner Familie, mit ganzer Lebensfreude, so wie Gott mich schuf (nackt), auf dem Tisch. 

Als ich das sah, stieg in mir die Frage auf: Wann und wodurch habe ich diesen Zustand verloren?“

Etwas in mir wurde angestoßen.


Ich beendete die Realschule und wechselte auf das Wirtschaftsgymnasium. Ich brach das WG vorzeitig ab. Hier begann ich einen anderen Weg einzuschlagen, ich wollte nicht mehr mitlaufen. Ich kann mich noch genau daran erinnern, mit welcher Erleichterung ich die schweren Bücher im Sekretariat abgegeben habe und raus in die Freiheit gelaufen bin. Das war die erste schwere Last, die ich symbolisch mit den Büchern abgegeben habe. (Gerade Jetzt wo ich dies schreibe, läuft das Lied von Andreas Bourani mit dem Titel » Ultraleicht « 😄). Nach dem Schulabbruch jobbte ich erstmal für ein Jahr. Dann begann ich eine Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann. Während und nach der Ausbildung fragte ich mich zutiefst, ob das wirklich ALLES im Leben sein sollte.

Ich war depressiv und wollte nach der Ausbildung nicht übernommen werden. Wozu noch arbeiten wenn die Freizeit schon keine Freude bereit hielt ! Ich bekam von der Krankenkasse eine Rehamaßnahme in einer psychosomatischen Klinik bewilligt.


 Ich hatte die Erkenntnis, dass wir als Menschen zuerst beim Individuum beginnen müssen, um unsere Welt verändern zu können!

In der Reha begann ich aus eigenen Stücken zu meditieren, jeden Tag eine halbe Stunde. Ich wurde Zeuge meiner Gedanken, Emotionen und Reaktionen. Nach zwei Wochen passierte es dann in der Meditation. Ich machte meine erste außerkörperliche Erfahrung, in der ich erkennen durfte, reines Bewusstsein zu sein (EGO-Tod). Dies löste in meinem Tagesbewusstsein einen sogenannten Wachzustand (Satori) aus. Ein Satori löst deine Identifizierung mit deinem Ego, deinem Verstand, deinen Emotionen, deinen Gefühlen und deinem Körper. Dieser Wachzustand ist mit einer solchen Klarheit und Leichtigkeit verbunden, dass man ihn nicht mehr missen möchte. Ich erreichte mit dieser Erfahrung den sogenannten » Point of no return « - es gab kein zurück mehr ! Der Wachzustand hielt für 3 Monate an, hier gab es noch viel zu beobachten, integrieren und zu reflektieren. Die ganzen Verknüpfungen kann ich erst jetzt, im Jahre 2020, 7 Jahre später erkennen! Ich wusste damals schon, dass ich dieses Wissen und die Erkenntnisse mit Menschen teilen werde. Ich kann heute noch fühlen, welche Freude und Erleichterung mich durchflossen, als ich dieses Bild vor mir hatte. Ich begann in verschiedene Richtungen zu forschen. Ich konnte wahrnehmen wie sehr wir geführt sind. Diese innere Führung brachte mich zu meiner neuen Arbeitsstelle, zu einer Heilerin und überall hin, wo ich sein sollte. Bei der Arbeit hatte ich tolle Mitarbeiter und fühlte mich wirklich gut aufgehoben. Mit einem ganz speziellen Bürokollegen hatte ich neben der Arbeit auch einige Erkenntnisse, das machte die vier Jahre sehr angenehm. Doch wie alles ging auch diese Zeit vorbei und die Niederlassung DE wurde geschlossen. Ich begann einen Englischkurs und traf dort zwei Schlüsselpersonen. Zum einen meine wundervolle Frau und zum anderen, einen Freund mit dem ich nach Australien reiste. In all den Höhen und Tiefen meines Lebens sollte diese Reise, die größte Reise zu mir Selbst sein.


Meine 6 monatige Reise begann in Sydney. Dort verbrachte ich 2 Wochen am Bondi Beach. Ich fand im Internet einen Job auf einer Organic Farm, bei Bangalow. Ich reiste alleine weiter. Ein guter Freund, der zu-fällig in der Nähe von Bangalow lebt, empfing mich am schnuckligen Airport von Ballina. Ich verbrachte eine wundervolle Zeit in der atemberaubenden Natur Australiens. Tolle Begegnungen und Ausflüge waren hier fast täglich angesagt. Weihnachten und Neujahr verbrachte ich mit meiner Frau in Thailand. Zurück auf der Organic Farm, unternahm ich mit einem Freund einen unvergesslichen Roadtrip. Im Anschluss an diesen Roadtrip zog ich weiter Richtung Currumbin Valley, wo gerade ein Backpacker Hostel öffnete. Dieses liegt direkt an den Rock Pools, inmitten einer wunderschönen Natur. Ich hatte die Ehre, in dem Hostel der erste Backpacker zu sein. Die Betreiber und deren Freunde, sowie andere Backpacker waren wie Familie für mich. Sie leben eine Natürlichkeit und Authentizität, die ich nie zuvor erlebt hatte. Wie es das Schicksal wollte, wurde mir wieder eine Heilerin gesandt. Eines Tages fand Sie den Weg zum Hostel und wir kamen ins Gespräch. Sie bot mir die Möglichkeit einer Behandlung.


Ich werde diesen Tag nie vergessen, der 15. März 2019. Ein starkes Gewitter unterstrich die Energie, die in der Luft lag. Durch die Behandlung der Heilerin, kam ich in einen meditationsähnlichen Zustand. Ich konnte wie 2013 in der Reha, eine außerkörperliche Erfahrung machen (EGO-Tod). Hier durfte ich ein noch größeres Bild sehen, mein Bewusstsein verschmolz mit dem größeren Bewusstsein, der Quelle allen Seins. Es kam mir vor wie in dem Film »Matrix«. Neo wird dort aus der Matrix entkoppelt, er verschmilzt mit dem Spiegel und allem um sich herum. Als ich zurück in meinem Körper war, fing ich vor Freude an zu tanzen und zu lachen. Ich stimmte alte Klänge an, welche aus vergangenen Inkarnationen in mir schlummerten. Die Dankbarkeit zur Heilerin war unendlich groß. Ohne die Geborgenheit, die Sie mir geben konnte, hätte ich mich nicht so tief auf diese Erfahrung einlassen können (hierzu, weiter unten, zwei Zitate). Nach diesem Erlebnis war es mir möglich, eine starke Energie in meinen Körper zu integrieren. Die Energie durchströmte meinen Körper mit solch einer Intensität, dass ich mich nur noch in sie hineinfallen lassen konnte. Dies löste wieder den Wachzustand (Satori) meines Tagesbewusstseins aus, welcher auch dieses Mal für 3 Monate anhielt. Ich durfte die Rückreise nach Deutschland als Übergang wahrnehmen. Mir wurde klar, dass ich dieses Geschenk mit nach Hause tragen darf. Verschiedene Begebenheiten im Außen spiegelten mir dies. Eine davon war eine junge Dame aus meinem Geburtsort, die im Flugzeug von Bangkok nach Zürich neben mir saß. Nach einem weiteren Jahr an integrieren, beobachten und reflektieren, konnte ich den Wachzustand (Satori) meines Tagesbewusstseins, lediglich mit der Kunst der Unterscheidung, wieder aktivieren. 


Meine Passion ist es, den Menschen im Erwachen zu begleiten!


sich fallen lassen / Stütze

Hierzu zwei Zitate aus dem Buch » Berge versetzen: Das Credo eines Grenzgängers « von Reinhold Messner. Beide Zitate sind aus dem Kapitel » Zwei sind nicht zu viel «.

  1. Ich muss akzeptieren, dass der/die Partner die wichtigste Stütze bei Grenzgängen ist/sind. Zwei sind nicht zu viel. (S.129)
  2. Der Alleingang muss die Ausnahme bleiben. Die Regel ist die Aktion in der Gruppe. Warum? Wenn weder Erfolg noch Leistung meine Rechtfertigung sind, sondern Erfahrung, habe ich in einer Gruppenreise mehr Möglichkeiten als der Alleingänger. Die Anstrengungen sind beim Alleingang vielleicht größer. Selbsterkenntnis und Erfahrung nicht. Diese sind zusammen mit anderen intensiver. Wenn einer/eine allerdings nur und immer gewinnen will, wird er/sie den Alleingang vorziehen. Ein simpler Selbstbetrug. (S.130)

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